Trauer um Cornelia Laudamus

08.06.2017

Mit großem Entsetzen haben wir diese Woche vom Tod unserer Kollegin Dr. Cornelia Laudamus gehört. Wir sind geschockt, zutiefst betroffen und sprachlos. Unsere Gedanken sind bei ihren Angehörigen, Arbeitskolleg*innen und Freunden. Vor allem aber bei ihrem Sohn von dem sie immer voller Stolz berichtete.

Conny haben wir als warmherzige lebensfreudige Person kennen lernen dürfen, die eine Eiserne Originale war. Sie verband auf ihre Art die Liebe und das treue Herz eines Fans zu seinem Verein mit sozialem Engagement und Verantwortung - nicht nur für den Nachwuchs und die Union Profis.

Sie hat über ihren Verein, für den sie auch arbeiten durfte, stadteilbezogene politische Jugendbildung für alle Interessierten angeboten, Projekte initiiert und umgesetzt. Dabei war sie sich nie zu schade selbst anzupacken und konnte ihre Standpunkte gut verteidigen. Alles dafür, die Welt in Köpenick und über die Grenzen Berlins hinaus ein wenig lebensfreudiger und gerechter zu machen.

Conny gehörte zur alten Försterei wie der Ball zum Spiel. Wenn ich mit Conny unterwegs war, hatte ich immer das Gefühl, sie kennt jede einzelne Person die im Stadion steht und kam aus dem Händeschütteln und Klönen gar nicht mehr raus. Das Faszinierende an der ganzen Sache war aber, dass dies auch in anderen Stadien der Fall war. Irgendwie war sie überall akzeptiert und jeder wusste, was diese Frau leistet.

Dass Conny so früh gehen musste, ist ein Verbrechen.

Und niemals vergessen Eisern Union!

Holger und Doreen

© 2022 Bielefelder Verein für Demokratischen Handeln e.V.